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Na wie denn nun?

Letztens bekam ich bei Facebook eine interessante Diskussion über Erzieherinnen mit.
Die nette Dame die diese Diskussion eher unabsichtlich ins Rollen brachte, nannte die Erzieher liebevoll „Kindergärtnerinnen“. Für mich hier als Ossikind eigentlich nichts ungewöhnliches, umso erschrockener war ich über die Reaktionen der Erzieherinnen … dabei spielte es tatsächlich keine Rolle ob diese schon 30 Jahre im Beruf sind, seit 2 Jahren pensioniert oder seit 4 Wochen in der Ausbildung – der Begriff „Kindergärtnerin“ war absolut verpönt und wurde sogar als Beleidigung aufgefasst. Seit diesem Tag frag ich mich tatsächlich: WARUM? Was ist an Kindergärtnerin beleidigend? Ich gebe zu, darauf hab ich absolut keine Antwort – aber vlt. einer von euch?

In erster Linie soll dieser Blog Post aber nicht der Auflösung dienen, sondern ich wollte euch gerne meine Sichtweise darlegen.

Kindergarten – Kindergärtner / Garten – Gärtner

Ich hab überlegt, was eigentlich ist ein Gärtner?
Ein Gärtner ist ein Mensch, der seine Pflanzen liebevoll umsorgt, pflegt und beim Wachsen begleitet – sie düngt, gießt, ab und an ins rechte Licht rückt.
Er hegt und pflegt sie, bis sie Erntereif sind. Ist das nun was Schlechtes? Ich denke nicht – ein guter Gärtner kümmert sich, wie oben erwähnt, liebevoll – und genau das ist doch das wichtigste. Wir alle wissen ja, wie wichtig es für Pflanzen ist, wenn man sich persönlich mit ihnen beschäftigt und mit ihnen redet – da wachsen sie gleich doppelt so gut 🙂

Dem gegenüber stehen nun die:

Erzieher

In meinen Ohren hat dieser Begriff etwas sehr hartes – absolut nichts Liebevolles.
In ihm steckt „ziehen“ und „zerren“ – wir stellen uns vor, der „Gärtner“ zieht und zerrt an seinen Pflanzen – was würde dann wohl mit ihnen passieren? Er würde sie mit allen Wurzeln raus reißen, aus dem Boden, der für sie so enorm wichtig ist, aus dem Boden der ihnen Halt und Nahrung gibt. Wir sind uns sicher alle einig, das wäre nicht zum Besten für die Pflanzen.

Warum wollen wir aber nun genau DAS für unsere Kinder? Das an ihnen gezogen wird und sie aus ihrem gewohnten und sicheren Umfeld gerissen werden? Dass sie ihre Wurzeln – also uns Eltern – Stück für Stück „verlieren“, nur um dies „frühe Selbständigkeit“ zu nennen?

Wo bleibt da die Liebe des Gärtners?
Als der Begriff „Kindergärtner“ abgeschafft wurde, wurde damit auch der liebevolle Umgang abgeschafft?

Eine Kindertageseinrichtung ist sicher eine tolle Sache, für die die es brauchen – aber def. sollten darin keine Erzieher arbeiten sondern Kindergärtner – mit Liebe und Gespür für die ihnen anvertrauten Kinder – für unsere Kinder!

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One Response so far.

  1. Liebe Aline, was für ein schöner Gedanke! Vielen Dank für diese Darstellung. Und Du hast absolut Recht mit dem, was Du sagst! Deswegen hege und pflege ich meinen Sohn auch lieber selbst. 🙂 Deine Jenn

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